Das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet ist ein Biosphärenreservat im Osten von Sachsen. Tausende von kleinen Teichen umgeben von Wäldern, Wiesen und kleinen Bachläufen. Sehr oft sieht man Seeadler kreisen, auch Rohrweihen, Milane, Baumfalken und Bussarde sind auf der Jagd. In den Teichen findet man viele Amphibien, wir konnten neben Teich- und Laubfröschen auch Knoblauchkröten, Blindschleichen und Rotbauchunken entdecken. Letztere führen mit ihren monotonen Rufen einregelrechtes Konzert im Schilf auf:
Video von rufenden Rotbauchunken
Ringelnattern sind fast überall zu sehen, insgesamt konnten wir über 20 Exemplare entdecken.
Hier konnte ich einen, wie ich finde, etwas unheimlichen, Sonnenaufgang erleben. Weil ich nach der Arbeit Singschwäne fotografieren wollte (ohne Erfolg) hatte ich das Kamerazeugs dabei. Die Bilder sind vom 27.1.2012
Immer wenn die Saale Hochwasser führt, sind viele Wiesen in der Saale-Elster Aue überflutet. Im Winter kann man in diesen neuen Seen manchmal Singschwäne antreffen. Auf meiner heutigen Tour durch die Auen entdeckte ich eine Ansammlung von 20-30 dieser grazilen Schwäne. Und ich hatte Glück, es gab auch etwas Action, die Balz hat schon begonnen. Die Singschwäne machten Ihrem Namen alle Ehre, es war ein ohrenbetäubender Lärm.
Wieder waren Pascal und ich für 5 Tage auf der niederländischen westfriesischen Vogelinsel Texel unterwegs. Das Wetter war meist sonnig, nur etwas kalt und windig, Aprilwetter eben.
Diesmal konzentrierten wir uns auf die Gebiete De Geul und Oudeschild, im Wagejot waren wir nur einmal, um Säbelschnäbler zu fotografieren. Für die Blaukehlchenbilder haben wir 3 Tage erfolglos angesessen, erst am letzten Tag gelangen ansprechende Bilder. Bei den Limikolen haben wir immer versucht, eine möglichst tiefe Perspektive zu erzielen, das erreichten wir oft, indem wir vorsichtig aus dem Auto ausstiegen und unter dem Auto durch fotografierten.
Dieses Jahr habe ich mich mal an einem Kalender versucht, hier das Ergenis als PDF-Dokument. Den Anbieter meinbildkalender.de kann ich empfehlen, die Qualität ist sehr gut. Die Erstellung hat mich ca. 4 h gekostet, schwierig war es, die Bilder aus dem Qerformat ins fast quadratische Format zu bringen.
Aber es hat Spaß gemacht und ist auch als Geschenk gut geeignet.
Es werden immer mehr Windkraftanlagen. Hier in Sachsen-Anhalt hat man kaum noch ein nicht von Windkraftanlagen zugestelltes Landschaftsbild. Viele Anlagen werden zur Zeit durch noch höhere ersetzt, da nur noch wenig neue genehmigt werden.
Doch wie sieht es mit den Auswirkungen auf die Natur aus?
Auf der Webseite des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz werden die Auswirkungen der Windkraftanlagen auf verschiedene Vogelarten dargestellt. Dort findet man auch eine Liste mit detaillierten Opferzahlen in den einzelnen Bundesländern. Danach starben bisher 54 Seeadler und 138 Rotmilane in den Rotoren, und das sind nur die gefundenen Tiere, die Dunkelziffer wird weit höher sein.
Die letzten 2 Wochen war ich mit meiner Frau auf Antigua im Flitterwochenurlaub. Gleich in der Nähe gab es einen kleinen See mit Schilfufer – das sah natürlich sehr interessant aus. Meine kleine Teleausrüstung (EOS 40D+300/4 IS) hatte ich mit und so versuchte ich ein paar Fotos von der heimischen Vogelwelt zu machen.
Und die war sehr vielfältig – unzählige Reiher und Limikolen am See, in der Luft Fregattvögel, Pelikane und Seeschwalben und an jeder 2. Blüte ein Kolibri. Auch wenn natürlich der Urlaub am Strand im Vordergrund stand, konnte ich viele Vogelarten ablichten, ein paar Highlites möchte ich hier zeigen:
Die letzte Woche hatte ich mir mal vorgenommen, die pfeilschnellen und lauten Mauersegler zu fotografieren. Vor allem in den Abendstunden schwirren sie in größeren Trupps um unser Haus.